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Schwei­ze­ri­sches Rotes Kreuz: für mehr Menschlichkeit

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Das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz (SRK) enga­giert sich in vie­len Berei­chen. In der Schweiz unter­stützt die Orga­ni­sa­ti­on in den Gebie­ten Gesund­heit, Inte­gra­ti­on und Ret­tung. Zudem schützt das SRK Leben, Gesund­heit und Wür­de von Men­schen in Not. Auch im Aus­land ist das SRK aktiv. Es trägt in rund 30 Län­dern zur lang­fri­sti­gen Ver­bes­se­rung der Lebens­be­din­gun­gen der Ver­letz­lich­sten bei und lei­stet bei Kata­stro­phen Nothilfe.

Mensch­lich­keit, Unpar­tei­lich­keit, Neu­tra­li­tät, Unab­hän­gig­keit, Frei­wil­lig­keit, Ein­heit und Uni­ver­sa­li­tät – nach die­sen Grund­sät­zen han­delt das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz. Als allei­ni­ge aner­kann­te Rot­kreuz­ge­sell­schaft in der Schweiz steht das SRK dem Staat bei der Bewäl­ti­gung von huma­ni­tä­ren Auf­ga­ben zur Sei­te. Erfah­ren Sie anhand zwei­er Bei­spie­le mehr über die Arbeit des SRK.

Für star­ke Familien

Das SRK unter­stützt, stärkt und ent­la­stet das Fami­li­en­sy­stem. So trägt es dazu bei, dass ins­be­son­de­re Kin­der in ihrer Fami­lie ein sta­bi­les und geschütz­tes Umfeld vor­fin­den. Das SRK lei­stet Bei­trä­ge zur Beglei­chung von Gesund­heits­ko­sten, wenn alle finan­zi­el­len Mit­tel erschöpft sind – zum Bei­spiel für Zahn­arzt­be­hand­lun­gen oder für die Bril­le eines Kin­des. Dank die­ser Unter­stüt­zung müs­sen sich Fami­li­en mit einem knap­pen Ein­kom­men nicht wegen ein­ma­li­ger finan­zi­el­ler Not­la­gen ver­schul­den oder von der Sozi­al­hil­fe abhän­gig wer­den. Bei unvor­her­ge­se­he­nen Gesund­heits­pro­ble­men, per­sön­li­chen Not­la­gen oder Betreu­ungs­eng­päs­sen bie­tet das SRK Eltern Ent­la­stung. Aus­ge­bil­de­te Mit­ar­bei­ten­de umsor­gen und betreu­en Kin­der, hel­fen bei Auf­ga­ben und berei­ten Mahl­zei­ten zu. Sie über­neh­men alle wich­ti­gen Auf­ga­ben, damit das Kind in guten Hän­den ist und sich trotz schwie­ri­ger Fami­li­en­si­tua­ti­on mög­lichst wohl füh­len kann.

«Blaue Schu­len» für gesun­de Kin­der im Sudan

Im Sudan tra­gen limi­tier­tes Wis­sen über Krank­hei­ten sowie der man­geln­de Zugang zu sau­be­rem Was­ser und sani­tä­ren Anla­gen ins­be­son­de­re im länd­li­chen Raum zu einer hohen Kin­der­sterb­lich­keits­ra­te bei. Auch ein gesun­des Lern­um­feld fehlt vie­ler­orts: Nur jede zwei­te Schu­le ver­fügt über sau­be­res Was­ser und Mög­lich­kei­ten zum Hän­de­wa­schen und nur in einer von drei gibt es Toi­let­ten. Hier setzt das SRK gemein­sam mit dem Suda­ne­si­schen Roten Halb­mond und wei­te­ren Part­nern an. Es ver­wan­delt 30 Pri­mar­schu­len in «Blaue Schu­len». Das Kon­zept wur­de vom Schwei­ze­ri­schen Was­ser­kon­sor­ti­um ent­wickelt, einer Arbeits­ge­mein­schaft von acht Schwei­zer Hilfs­wer­ken ein­schliess­lich des SRK, die sich für Was­ser und Sani­tär­ver­sor­gung in Afri­ka und Asi­en ein­setzt. «Blaue Schu­len» ver­ei­nen den Zugang zu Was­ser und zu sani­tä­ren Anla­gen, Hygie­ne und Umwelt­bil­dung. Infra­struk­tur wird bereit­ge­stellt und instal­liert, Was­ser­ko­mi­tees wer­den für die Instand­hal­tung geschult und Lehr­per­so­nen wei­ter­ge­bil­det. Die Schul­kin­der ler­nen, wie sau­be­res Was­ser und eine gute Was­ser­nut­zung mit ihrer Gesund­heit und der Umwelt zusam­men­hän­gen, und set­zen das neue Wis­sen in Schul­gär­ten in die Pra­xis um. Rund 10’500 Schul­kin­der und 200 Lehr­per­so­nen erreicht das Rote Kreuz direkt – ihre Schu­len wer­den zu «Blau­en Schu­len». Geschätz­te 77’000 Per­so­nen pro­fi­tie­ren indi­rekt vom Wis­sen, das in die Gemein­schaft getra­gen wird, und vom neu geschaf­fe­nen Zugang zu sau­be­rem Was­ser.
Das drei­jäh­ri­ge Pro­jekt kostet drei Mil­lio­nen. Um den offe­nen Mit­tel­be­darf von 800’000 Fran­ken zu decken, ist das SRK auf Spen­den angewiesen.

Schwei­ze­ri­sches Rotes Kreuz

In der Schweiz enga­giert sich das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz (SRK) in den Berei­chen Gesund­heit, Inte­gra­ti­on und Ret­tung und schützt das Leben, die Gesund­heit und die Wür­de von Men­schen in Not. Als ein­zi­ge vom Staat aner­kann­te Rot­kreuz­ge­sell­schaft steht das SRK zudem in sei­ner «role d’auxiliare des pou­voirs publics» dem Staat in der Erfül­lung sei­ner Auf­ga­ben zur Seite. 

Im Aus­land trägt das SRK mit der lang­fri­sti­gen Entwicklungszusammen­arbeit zur Ver­bes­se­rung der Lebens­be­din­gun­gen der ver­letz­lich­sten Men­schen in rund 30 Län­dern bei. Dabei ste­hen die Ver­bes­se­rung der Gesund­heits­ver­sor­gung, die Kata­stro­phen­vor­sor­ge sowie die Stär­kung der loka­len Rot­kreuz­ge­sell­schaf­ten im Vor­der­grund. Wei­ter lei­stet das SRK bei Kata­stro­phen Nothilfe.

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