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Crowd­fun­ding: Wie du seriö­se Kam­pa­gnen erkennst

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Crowd­fun­ding, zu Deutsch «Schwarm­fi­nan­zie­rung» ist mitt­ler­wei­le eine häu­fig ange­wen­de­te Finan­zie­rungs­art und ein ver­brei­te­ter Begriff. Gemein­sam unter­stüt­zen Men­schen ein Anlie­gen oder Pro­jekt einer Ein­zel­per­son oder eines Unter­neh­mens über spe­zi­fi­sche Online-Platt­for­men. Du hast eine inno­va­ti­ve Idee gese­hen und möch­test auch auf die­se Art mit­hel­fen? Wir lie­fern dir nütz­li­che Anhalts­punk­te, wie du seriö­se Kam­pa­gnen erkennst. 

1. Fak­ten­check

Auf Crow­fun­ding-Platt­for­men fin­dest du jeweils detail­lier­te Pro­jekt­be­schrie­be. Lies den Kam­pagn­en­text auf­merk­sam durch und ver­ge­wis­se­re dich im Anschluss, dass die Details dir schlüs­sig erschei­nen. Geht es bei­spiels­wei­se um ein schein­bar inno­va­ti­ves Pro­dukt, ver­rät dir eine Inter­net­re­cher­che schnell, ob es bereits Ver­gleich­ba­res gibt. 

Auch ein kur­zer Check der Initiant:in, macht oft dann Sinn, wenn es um ein Pro­dukt oder Pro­jekt geht. Hat die Per­son ent­spre­chen­de Erfah­run­gen und ist sie qua­li­fi­ziert? Oder fin­dest du nur eine lan­ge Liste geschei­ter­ter Vor­ha­ben? Manch­mal kannst du auch direkt Kon­takt knüp­fen und dei­ne Fra­gen per­sön­lich stel­len. Das schafft Ver­trau­en und besei­tigt mög­li­che Zweifel. 

2. Kom­men­ta­re bei seriö­sen Kampagnen

Die mei­sten Crowd­fun­ding-Platt­for­men haben eine Kom­men­tar­funk­ti­on. Über­flie­ge die Kom­men­ta­re und ver­schaf­fe dir einen Über­blick. Gibt es vie­le Leu­te, die die Legi­ti­mi­tät des Vor­ha­bens bezwei­feln? Oder ist die Kom­men­tar­spal­te voll von über­mäs­sig loben­den und posi­ti­ven Tex­ten? Bei­des kann auf Unehr­lich­keit hin­deu­ten. Hin­ter­las­se einen Kom­men­tar mit dei­ner Fra­ge. Seriö­se Initiant:innen wer­den dar­auf antworten. 

3. Vor­sicht bei Übertreibungen

Ambi­tio­nen für neue Pro­duk­te oder Pro­jek­te sind oft gross, doch sind sie auch rea­li­stisch? Kam­pagn­en­tex­te sind von Natur aus wer­be­risch, den­noch müs­sen sich die Ver­spre­chun­gen noch im Rah­men der Rea­li­tät hal­ten. Hört es sich zu gut an, um wahr zu sein? Dann ist es das wahr­schein­lich auch. 

4. Set­ze auf Ver­trau­en und Expertise

Lei­der gibt es immer wie­der Men­schen, die aus Tra­gö­di­en wie Natur­ka­ta­stro­phen oder Krank­hei­ten einen per­sön­li­chen Nut­zen zie­hen wol­len. Sei hier beson­ders vor­sich­tig und wage auch einen Blick in die sozia­len Medi­en. Fin­dest du Infos, die die Behaup­tun­gen bestä­ti­gen? Ver­trau­en ist beim Crowd­fun­ding ent­schei­dend, um Ent­täu­schun­gen oder Betrug zu vermeiden. 

Für mehr Sicher­heit: Ori­en­tie­re dich lokal und unter­stüt­ze Per­so­nen aus dei­nem eige­nen Umfeld. Set­ze bei inter­na­tio­na­len Tra­gö­di­en auf ent­spre­chen­de Hilfs­wer­ke, die direkt vor Ort hel­fen und jah­re­lan­ge Erfah­rung sowie Exper­ti­se vor­wei­sen kön­nen. Ver­trau­ens­wür­di­ge und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­te fin­dest du auf unse­rer Spen­den­platt­form Spen­den­Schweiz

5. Umge­kehr­te Bildersuche

Seriö­se Kam­pa­gnen nut­zen eige­ne Bil­der, deren Rech­te sie auch besit­zen. Schöpfst du Ver­dacht, dass eine Kam­pa­gne unrecht­mäs­sig Bil­der ande­rer Per­so­nen ver­wen­det, kannst du eine umge­kehr­te Bil­der­su­che durch­füh­ren. Wenn du fün­dig wirst und die Anga­ben nicht über­ein­stim­men oder das Ori­gi­nal­bild meh­re­re Jah­re alt ist, ist der Fall meist klar. Da soll­test du vor­sich­tig sein. 

Lizenz­freie Bilder

Eini­ge Kam­pa­gnen nut­zen auch gene­ri­sche, lizenz­freie Bil­der. So lan­ge sie die­se nicht als Eigen­tum ver­mark­ten, ist dar­an nichts falsch. 

6. Plan bei Nicht­er­rei­chung des Ziels

Seriö­se Crowd­fun­ding-Kam­pa­gnen haben übli­cher­wei­se ein selbst­be­stimm­tes, fixes Finan­zie­rungs­ziel. Das errei­chen nicht alle. Was pas­siert also, wenn du Geld inve­stiert hast, aber die Kam­pa­gne trotz­dem nicht genü­gend Unter­stüt­zen­de fin­det? Im Ide­al­fall kriegst du dein Geld zurück. Infor­mie­re dich unbe­dingt im Vor­hin­ein, ob das der Fall ist und wie die­ser Pro­zess abge­wickelt wird. 

För­der­or­ga­ni­sa­tio­nen und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen als Alternative

Crowd­fun­ding ist eine tol­le Mög­lich­keit, inno­va­ti­ve Pro­jek­te und Men­schen zu unter­stüt­zen. Doch durch die infor­mel­le und schnel­le Natur die­ser Finan­zie­rungs­mög­lich­keit ent­ste­hen auch Unsi­cher­hei­ten. Wenn du dich also nicht bereit fühlst, mit Crowd­fun­ding aktiv zu wer­den, kannst du auch auf ande­re Wei­se hel­fen: Auf unse­rer Spen­den­platt­form Spen­den­Schweiz fin­dest du eine Viel­zahl an gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­te, die sich für diver­se The­men enga­gie­ren. Ob Armuts­be­kämp­fung, Bil­dungs­för­de­rung, Inno­va­ti­on oder Arten­schutz, dein Her­zens­pro­jekt ist in Reich­wei­te. Alle Abläu­fe und Trans­ak­tio­nen auf unse­rer Platt­form sind nach höch­sten Sicher­heits­stan­dards opti­miert, um eine siche­re Spen­den­mög­lich­keit zu bie­ten. So spen­dest du nicht nur ganz ein­fach, son­dern auch ganz sicher!

Eige­ne Spendenaktion

Neu­er­dings kannst du auch eine eige­ne Spen­den­ak­ti­onn star­ten für Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­te, wel­che dir am Her­zen lie­gen! Mehr dazu erfährst du in die­sem Bei­trag.

Wie hilfst du am lieb­sten? Via Crowd­fun­ding oder per Spen­de an NPOs?

  1. Crowd­fun­ding Spen­den Islam bie­ten eine moder­ne Mög­lich­keit, wohl­tä­ti­ge Pro­jek­te nach isla­mi­schen Prin­zi­pi­en zu unter­stüt­zen. Platt­for­men ermög­li­chen es Mus­li­men, gezielt für Zakat‑, Sada­qah- oder Waqf-Pro­jek­te zu spen­den. Die­se Form der gemein­schaft­li­chen Hil­fe stärkt Soli­da­ri­tät, Näch­sten­lie­be und ermög­licht es, Bedürf­ti­ge effi­zi­ent und trans­pa­rent zu unter­stüt­zen – im Ein­klang mit den Wer­ten des Islam.

  2. Das rich­ti­ge um Spen­den bit­ten For­mu­lie­rung kann den Unter­schied machen. Wich­tig ist, ehr­lich, herz­lich und klar zu kom­mu­ni­zie­ren, wofür die Spen­de gebraucht wird. Ein per­sön­li­cher Bezug und ein Dank im Vor­aus schaf­fen Ver­trau­en. So füh­len sich Unter­stüt­zer ange­spro­chen und sind eher bereit, zu hel­fen. Gute Wor­te öff­nen Her­zen – und manch­mal auch Geldbörsen.

  3. Crowd­fun­ding-Platt­for­men bie­ten eine tol­le Mög­lich­keit, krea­ti­ve Ideen oder sozia­le Pro­jek­te zu finan­zie­ren. Sie ver­bin­den Unter­stüt­zer mit inno­va­ti­ven Initia­ti­ven und för­dern Gemein­schafts­sinn. Beson­ders Start-ups pro­fi­tie­ren von der Reich­wei­te und dem direk­ten Feed­back. Wer ein Her­zens­pro­jekt hat, fin­det auf Crowd­fun­ding-Platt­for­men oft den nöti­gen Rücken­wind zur Umsetzung.

  4. Eine Spen­den­an­fra­ge an Fir­men soll­te pro­fes­sio­nell, klar und herz­lich for­mu­liert sein. Wich­tig ist, den Nut­zen für bei­de Sei­ten her­vor­zu­he­ben und trans­pa­rent dar­zu­le­gen, wofür die Spen­de ver­wen­det wird. Per­sön­li­che Anspra­che und ein Dank im Vor­aus erhö­hen die Erfolgs­chan­cen. Fir­men unter­stüt­zen gern, wenn sie sich mit dem Zweck iden­ti­fi­zie­ren können.

  5. Vie­le fra­gen sich: Wel­che Fir­men spen­den für Kin­der­gär­ten Tat­säch­lich enga­gie­ren sich zahl­rei­che regio­na­le und über­re­gio­na­le Unter­neh­men für sozia­le Pro­jek­te. Beson­ders Fir­men mit Fokus auf Fami­li­en­freund­lich­keit oder Bil­dung unter­stüt­zen gern Ein­rich­tun­gen für Kin­der. Ein per­sön­li­cher Kon­takt und ein kla­rer Zweck der Spen­de erhö­hen die Chan­cen auf Unter­stüt­zung. Nach­fra­gen lohnt sich!

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Das Spen­den­ma­ga­zin von StiftungSchweiz rich­tet sich an Spen­de­rin­nen und Spen­der. Es infor­miert über aktu­el­le Pro­jek­te, Trends im Spen­den­markt und gibt Tipps, die das digi­ta­le Spen­den ein­fa­cher machen. Jede zwei­te Woche erscheint ergän­zend der «Do Good» Spen­den-News­let­ter.